Stabsichtigkeit

Der Terminus “Stabsichtigkeit“, auch “Astigmatismus“ genannt, leitet sich aus den altgriechischen Wörtern “A“, was so viel wie “nicht“ bedeutet und “stigma“ was übersetzt für “Punkt“ steht, ab. Zusammenfassend also eine Art “Punktelosigkeit“, die ebenfalls unter dem Namen “Hornhautverkrümmung“ bekannt ist, wobei es sich hierbei um einen speziellen Brechungsfehler handelt.

Resultat: ausgehende Lichtstrahlen eines betrachteten Gegenstandes können nicht in einem Punkt auf der Netzhautebene gebündelt werden, sondern lediglich in einer Art Brennlinie, was wiederum zu der Bezeichnung “Stabsichtigkeit“ führt.

ALZ-Behandlung Falls die Hornhaut dick genug ist und weitere Voraussetzungen der Hornhautkrümmung, der sogenannten “Topografie“ erfüllt sind, kann laut wissenschaftlich belegten Studien durch die Kommission für Refraktive Chirurgie (KRC) bis zu einem Wert von 4-5 Dioptrien der Astigmatismus erfolgreich gelasert werden. Die Regressionswahrscheinlichkeit respektive der Prozentsatz, dass ein Teil des gelaserten Wertes nach einiger Zeit verloren geht, liegt bei der Stabsichtigkeit – genau wie bei der Weitsichtigkeit auch – deutlich höher als bei der Kurzsichtigkeit, sodass erfahrungsgemäß bei ca. 30% aller durchgeführten Lasikbehandlungen von einer Teilregression nach Monaten oder Jahren ausgegangen werden sollte.

Unabhängig davon bedeutet das für Sie, wenn Ihre persönlichen Dioptrienwerte sich in dem oben aufgeführten Rahmen bewegen, Sie – nach der Lasikbehandlung durch das ALZ-Team – endlich wieder in den Genuss des scharf Sehens OHNE Brille, Kontaktlinsen und / oder anderweitige Sehhilfe(n) kommen.